Gadget der Woche: Der Mobyslyder

Gadget der Woche: Der Mobyslyder

_0_0_41AZDFür längere Kamerafahrten, also Filmeinstellungen bei denen sich die Kamera durch den Raum bewegt, benutzen Regisseure gerne einen Dolly der auf Schienen fährt. Hierdurch sind grandiose Aufnahmen möglich, die trotz Bewegung ohne Verwackelungen daher kommen.
Die erste Kamerafahrt führten bereits die Brüder Lumière durch. Allerdings nutzten sie anstelle eines Dollys einen echten Eisenbahnwaggon.
Hingegen wurde die bislang längste, ungeschnittene Kamerfahrt tatsächlich mit einer Steadicam aufgezeichnet, die der deutsche Kameramann Tilman Büttner für den über 90-minütigen Film „Russian Ark“ trug.

Für Smartphone Videografen, die ihre Videos ebenfalls durch eine Kamerafahrt beleben wollen, gibt es den Mobyslyder.
Im Jahr 2008 baute der Videograf Alastair Brown seinen ersten Glidetrack, eine Schiene auf der er seine Kamera befestigen konnte. Die positive Resonanz führte zur Entwicklung einer Kameraschiene, die speziell für die Nutzung mit kleineren Kameras gedacht ist.

_0_0_41AZ9Der Mobislyder, der mit 43cm (der Kauf einer 66cm langen Schiene ist möglich) eine eher kurze Distanz erlaubt, bietet Halt für fünf verschiedene Halterungen. Der Großteil der heutigen Smartphones und Digitalkameras ist daher für die Nutzung abgedeckt.

Der Mobyslyder ist für etwa 55 Euro erhältlich, der Kauf einer längeren Schiene schlägt mit etwa 40 Euro zu Buche.