Fototipps für das Public Viewing

Fototipps für das Public Viewing

#67

wmVergessen wir für einen Moment, dass die Überschrift einen echten Briten zum Schmunzeln bringen wird. Denn inzwischen sollte allen bekannt sein, dass diese unter „Public Viewing“ u.a. die öffentliche Aufbahrung einer verstorbenen Person verstehen.

Seit der WM 2006 in Deutschland sind Liveübertragungen der Fußballspiele ein nicht zu missender Teil unserer Fußballkultur. Auch in diesem Jahr werden Millionen von Menschen zu den entsprechenden Orten strömen und gemeinsam zu feiern. Und weil die Spiele in diesem Jahr teils zu recht später Stunde stattfinden werden, hat der Bundesrat sogar den Lärmschutz vorübergehend gelockert.

  • Die bekannteste und größte Feier ist, wie in jedem Jahr, die Fanmeile in Berlin. Ab dem 16.06. können Fans zwischen Siegessäule und Brandebuger Tor miteinander feiern. Der Eintritt ist natürlich frei.
  • Richtiges Stadionflair bekommt man im Münchner Olympia-Stadion. Auch hier werden die Spiele der Nationalmannschaft auf einer 140qm großen Videowand übertragen. Hierfür werden 8 Euro Eintritt verlangt.
  • In Köln werden, statt wie sonst in der Lanxess-Arena, die Fußball-Partien am Pumpwerk gezeigt. Der Eintritt ist zwar frei, man muss sich allerdings um eines der vielen Gratistickets bemühen.
  • Die angeblich größte Public Viewing-Leinwand der Welt (400qm) kann man in der Commerzbank Arena in Frankfurt am Main bestaunen. Die große WM Party im Stadion kostet 8 Euro im Vorverkauf und soll 32 Tage andauern.

Natürlich gibt es noch viele andere, kleinere oder größere Veranstaltungsorte (siehe >) für die diesjährige Fußballweltmeisterschaft.Und wer die schönste Zeit des Jahres durch eigene Fotografien in Erinnerung behalten möchte, sollte dabei folgende Tipps beachten:

  • Auch wenn es banal klingen mag, ist der wichtigste Tipp wohl der, dass man auf seine Kamera (Digitalkamera, Smartphone etc.) achten sollte, da auch auf einem friedlichen Fanfest Langfinger ihr Unwesen treiben.
  • Viele der Spiele werden am Abend stattfinden, so dass man beim Fotografieren auf die Beleuchtung achten sollte. Statt den Blitz zu verwenden, sollte Ausschau gehalten werden nach einer externen Lichtquelle.
  • Auch wenn es eng wird: Gerade wegen der längeren Belichtungszeit ist ein stabiler Halt wichtig. Wenn es also möglich ist, sollte ein Stativ zur Hand genommen werden.
  • Gebäude (Denkmäler, Passagen etc.) dürfen fotografiert werden, wenn diese im öffentlichen Raum oder im Gemeingebrauch stehen – dies gilt allerdings nicht für die Innenräume. Mehr zum Thema „Panoramafreiheit“ hier >
  • Menschenansammlungen, wie sie während des Public Viewing vorzufinden sind, dürfen fotografiert werden. Zu beachten ist, dass kein „einzelner Teilnehmer aus der Anonymität der Masse herausgestellt“ wird. Zum Thema „Recht am eigenen Bild“ hier >
  • Sicherheitshalber sollte man sich vorher über die Veranstaltungs-AGB oder die Stadionordnung erkundigen.

 


*Dieser Artikel soll lediglich als Hinweis dienen und ersetzt keine Rechtsberatung.