Die Kinder von Tacloban – Bilder vom Leben nach dem Taifun Hayan

Die Kinder von Tacloban – Bilder vom Leben nach dem Taifun Hayan

#79

In einer Outdoor-Ausstellung zeigen die Hamburger Deichtorhallen vom 8. Juli bis zum 31. August 2014 Fotos von Kindern und Jugendlichen aus dem philippinischen Tacloban. Die Küstenstadt in der Provinz Leyte wurde im November 2013 am verheerendsten vom Taifun Hayan getroffen und fast vollständig zerstört.

Philipp Abresch, Korrespondent der ARD, berichtete vom ersten Tag an über die Naturkatastrophe, die so viele Menschenleben forderte.
Und, wie zuvor im Kosovo, in Syrien und im Irak, verteilte er für sein Projekt Photos of Hope einhundert Einwegkameras an Kinder und Jugendliche. Einen Monat nachdem der Taifun ihre Heimat zerstört hatte, sollte den jungen Menschen so die Möglichkeit gegeben werden das Leben in dem Katastrophengebiet aus ihrer Sicht zu zeigen.

Seit etwa 15 Jahren verleiht Philipp Abresch jungen Menschen mit seinem Projekt „Photos of Hope“ eine Stimme und konnte bislang zehntausende Fotos aus über 50 Ländern sammeln.

 

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Die Ausstellung „Die Kinder von Tacloban – 100 Kameras für 100 Kinder“ zeigt vierzig der beinahe 4.000 Schnappschüsse, die die jungen Fotografen erstellt haben.
Zu sehen sind die Fotos bis zum 31. August Tag und Nacht auf dem Deichtorhallen-Platz, selbstverständlich kostenlos. Infos unter deichtorhallen.de

Weitere Fotos auf der Webseite von Photos of Hope: The Children of Tacloban

 

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Fotos:
Kinder aus der Region Tacloban/Philippinen mit ihren Einwegkameras aus dem Projekt »Die Kinder von Tacloban – 100 Kameras für 100 Kinder«, 2013 von Johannes Anders
Hazel Ann Batula (12 Jahre), o.T., Philippinen/Tacloban/Barangay 94 Basper 2013
Ronalie Medalla (17Jahre), o.T., Philippinen/Tacloban/Barangay San Jose 2013