Supermonde 2014 – So gelingen die Fotos

Supermonde 2014 – So gelingen die Fotos

#82

Für diesen Sommer hat die US-amerikanische Raumfahrtbehörde NASA gleich drei Termine für Supermonde bekanntgegeben. Während der erste Supermond bereits am 12. Juli um 11:25 UTC zu bestaunen war und, vermutlich wegen der beiden Finalspiele der Fußballweltmeisterschaft 2014, wenig Beachtung bekam, bleibt Hobby-Astronomen und Fotografen weltweit noch genügend Zeit, um sich für die kommenden beiden Supermonde vorzubereiten.

 

Die nächsten Termine sind am 10. August um 18:09 UTC sowie am 9. September um 01:38 UTC.

 

Im Vergleich zu einem normalen Vollmond erscheint der Supermond größer und strahlender, weil an diesem Tag der geringste Abstand zur Erde, auch Perigäum genannt, besteht. Aus demselben Grund wird der Supermond im August die beiden anderen dann auch überstrahlen, da Vollmond und Perigäum zur selben Stunde in Erscheinung treten.
Was sich kompliziert anhört und daher den Hauch von etwas Besonderem hat, ist in Wirklichkeit weniger einzigartig, denn Supermonde sind im Abstand von 13 Monaten und 18 Tagen anzutreffen. Und ohne die Berichterstattung würden diese astronomischen Ereignisse vielleicht sogar unbemerkt bleiben, sind die Unterschiede zu einem Vollmond – besonders dann, wenn der Himmel nicht klar ist – mit bloßem Auge schwer zu erkennen.

 

 

Was also tun, damit das Foto vom Mond gelingt? Die meisten werden die Erfahrung bereits gemacht haben: Da erscheint der Mond so riesig und auf der Fotografie selbst ist dann nur ein kleiner, heller Punkt zu sehen. Wer eine DSLR mit Teleobjektiv hat, ist klar im Vorteil, denn erstens, ist die Möglichkeit der manuellen Einstellung gegeben und zweitens, kann man je nach Objektiv, nahe an den Mond heran zoomen.
Die besten Einstellungen für ein gelungenes Mond-Foto kann man unter anderem hier nachlesen >

Allerdings müssen Smartphone Nutzer auf das Einstellen von Blend- und Verschlusszeiten oft verzichten. Meist bleibt nur das Verändern des ISO-Wertes, der in diesem Fall natürlich niedrig gehalten werden sollte.
Das Hauptproblem dürfte dann vor allem das Fehlen von Zoom-Möglichkeiten sein. Dieses Manko kann aber durch geschickte Bildkomposition (Mond in Relation zu einem anderen Objekt) aufgefangen werden.