„Hyperlokal oder total global?“ – Jugendmedientage 2014 in Frankfurt

„Hyperlokal oder total global?“ – Jugendmedientage 2014 in Frankfurt

#111

Vom 6. bis 9. November findet in Frankfurt am Main der größte Kongress für junge Medienmacher in Deutschland statt. 500 Jugendliche zwischen 16 und 27 Jahren werden sich in Workshops, Dialogrunden und Podiumsdiskussionen zusammen mit Profis der Branche mit dem Journalismus auseinandersetzen.

ZwischenWelten lautet der Titel der diesjährigen Jugendmedientage und verweist auf das journalistische Spannungsfeld zwischen Hyperlokalität und Globalisierung.

 

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„In der journalistischen Berichterstattung trifft Hyperlokalität auf globales Denken, Kiez auf Krieg, Nachbarschaft auf Weltbürger. Was geschieht in meinem Viertel? Was passiert auf der Welt?, sind die Fragen, die interessieren. Lokaljournalismus zeichnet die Städte, Viertel, Straßen und Menschen vor Ort ganz nah dran. Wie sieht das Leben hier aus, direkt vor unserer Haustür? Gleichzeitig wächst das Interesse für die globalen Themen: Journalisten berichten aus aller Welt, sie fokussieren Phänomene jenseits der Ländergrenzen und fragen: Wie lebt es sich woanders?

 

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Unter dem Schlagwort „Hyperlokal oder total global?“ gehen die Jugendmedientage 2014 der Frage nach, wie sich Globalisierungstendenzen und gleichzeitige Hyperlokalisierung in der Medienbranche bemerkbar machen. Stehen sie einander im Wege oder begünstigen sie sich gegenseitig? Sind klassische Berufe wie der des Lokalreporters oder der des Auslandskorrespondenten künftig obsolet, weil engagierte Bürgerjournalisten in der Berichterstattung mitmischen?“

Ab 55 Euro können junge Menschen, die sich für das Thema Medien interessieren, an der 4-tägigen Veranstaltung teilnehmen und Gleichgesinnte kennenlernen. Wer die Veranstaltungen aus der Ferne „beobachten“ möchte, kann dies auf den sozialen Kanälen unter dem Hashtag #JMT14 machen.

 

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Fotos: Dennis Stachel/Jugendpresse