Gadget der Woche: Die vierte „Eieruhr“ von camalapse

Gadget der Woche: Die vierte „Eieruhr“ von camalapse

Günstige Panoramaköpfe, die sich wie eine Eieruhr drehen, erfreuen sich großer Beliebtheit seitdem das Erstellen von Time-Lapse-Aufnahmen zum neuesten Lieblingshobby von vielen avanciert ist. Wer sich im Internet zu dem Thema schlau macht, wird irgendwann auf Anleitungen stoßen, die zeigen, wie man eine einfache Eieruhr zum ultimativen Time-Lapse-Gadget umfunktionieren kann.

 

Wem das zu kompliziert ist, der kann für etwa 30 Euro den Panoramakopf von camalapse erwerben.

Mit dem camalapse 4 ist der Nachfolger des erfolgreichen, von einigen Nutzern aber bemängelten, camalapse 3 erhältlich. Dieser soll, im Gegensatz zum Vorgänger, auch schwerere Aufnahmegeräte tragen können. Die höhere Tragekraft von 2,3 kg (Vorgänger: 500g) sollte das Problem des Nicht-Rotierens aus der Welt geschafft haben und Besitzer von DSLRs glücklich machen.

 

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Dass es sich um ein neues Modell handelt, sieht man bereits an Form. Statt der Eieruhr-typischen Zylinderform, ist das camalapse 4 nun kantig. Selbstverständlich hat dies keine direkte Auswirkung auf die Mechanik. Nach wie vor rotiert das, an der Schraube befestigte Aufnahmegerät, um seine eigene Achse.

 

Wer seine GoPro oder das Smartphone auf der camalapse 4 befestigen möchte, braucht einen passenden Adapter für ¼ Zoll Außengewinde. Als Gegenstück, kann auf der Unterseite ein jedes herkömmliche Stativ angebracht werden. Nur sollte darauf geachtet werden, dass dieses einen festen Stand hat und nicht bei der kleinsten Bewegung in Erschütterung gerät.

 

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Einstellen lässt sich die camalapse 4 durch drehen der Oberseite im Uhrzeigersinn. Je nach Einstellung (360 Grad = 60 Min, 180 Grad = 30 Min, 90 Grad = 15 Min) bewegt sich das angebrachte Gerät dann langsam in die gegensätzliche Richtung. Ein leises Ticken gibt darüber Auskunft, ob die camalapse noch aktiv ist. (Bei Tonaufnahmen beachten!)

 

 

Fotos: camalapse