Gadget der Woche: Blackmagic Pocket Cinema Camera

Gadget der Woche: Blackmagic Pocket Cinema Camera

Den meisten Leuten reicht heutzutage das Mobiltelefon, um kurze Videoaufnahmen zu erstellen. Wer Angst hat, dieses beim Strand- oder Skiurlaub unnötigen Gefahren auszusetzen, investiert höchstens noch in eine Actioncam. Der klassische Camcorder, dessen Verkaufszahlen nach dem Kinostart des Horrorfilms „Blair Witch Project“ (1999) den gefühlten Höhepunkt erreichten, ist für junge Menschen heute kaum noch von Interesse.

Was tun, wenn man weder auf die angenehme Mobilität, die man von seinem Smartphone gewohnt ist, noch auf die Bildqualität, die eine reine Videokamera bietet, verzichten will?

 

Blackmagic Design spricht mit seiner Pocket Cinema Camera genau diese Zielgruppe an: Denn ob nun aus Gründen der Mobilität oder der Sicherheit – der handliche Camcorder sieht nicht nur aus wie eine normale Digitalkamera, sondern ist genauso klein. In einigen Flecken dieser Erde ein wichtiger Vorteil, wenn man beispielsweise als Dokumentarfilmer unterwegs ist.

 

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Trotz seiner handlichen Größe wird die Super-16-mm Digitalfilmkamera ihrem Namen gerecht und bietet sehr gute Bildqualität mit 13 Blendstufen Dynamikumfang. Und gespeichert werden die Daten im RAW-Format, sprich CinemaDNG RAW oder ProRes-422-HQ. Wer ausschließlich seine Katze beim Spielen aufnimmt, der wird hierin keinen großen Vorteil sehen, immerhin wirkt sich das auf den Speicherbedarf aus. Für denjenigen, dessen Herz für die digitale Nachbearbeitung schlägt, ist der Vorteil allerdings immens.

 

Für mehr Widerstandsfähigkeit sorgt die Magnesiumlegierung der Kamera, die so auf ein Gewicht von 355g kommt. Allerdings ist hier das nötige Zubehör, allen voran ein Objektiv, noch nicht mit eingerechnet. Wer bereits ein Canon- oder Nikon-Objektiv besitzt, kann dieses via Adapter mit der Pocket Cinema Camera verwenden.

 

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Nicht großartig ins Gewicht, aber ins Geld werden zudem die Anschaffungskosten für schnelle SD-Karten mit viel Speicherplatz fallen. Denn, wie bereits erwähnt, setzt Blackmagic Design bei ihrer kleinsten Kamera auf maximale Bildqualität. So kann eine Aufnahmeminute schnell einen Gigabyte an Daten verursachen.

 

Neben Größe, Gewicht und Bildqualität spricht zudem der empfohlene Verkaufspreis von 989 Euro für die Blackmagic Pocket Cinema Camera.