Gadget der Woche: Rhonda CAM – Super 8 für die Hipster-Generation

Gadget der Woche: Rhonda CAM – Super 8 für die Hipster-Generation

Mit seinem 2011 erschienenen Science-Fiction-Film „Super 8“ setzte J. J. Abrams dem kultigen Schmalfilm-Filmformat ein filmisches Denkmal und zollte gleichzeitig seinem großen Vorbild Steven Spielberg Tribut. Dessen auf Super 8 gebannten Erstlingswerke durfte Abrams als Jugendlicher einst vor dem Verfall retten, wodurch schon früh eine enge Verbindung zwischen dem „Lost“-Regisseuer und der Regie-Legende entstand.

 

Das 1965 von Kodak eingeführte Filmformat hat auch heute noch eine große Fangemeinde. Letztes Jahr wurde mit der Logmar Super 8 das erste Mal seit 30 Jahren ein Kameramodell vorgestellt, das technische Neuerungen wie SD, USB, WiFi und NFC umfasst.

Wem dieses anachronistisch anmutende Gadget zu „modern“ erscheint, sich aber gerne auf das Abenteuer Super 8 einlassen möchte, dem könnte die Rhonda CAM zusagen.

 

Bei der Rhonda CAM von Pro8mm handelt es sich um restaurierte und umgestaltete Canon 310 XL Super 8-Kameras. Diese wurden zwischen 1975 und 1983 produziert und boten die für Heimanwender gängige Bildfrequenz von 18fps.

 

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Die in grellen, an die 80er erinnernden, Mustern verpackten Kameras werden in zwei Versionen angeboten. Während die normale Variante ein 8.5-25.5mm Canon Zoom-Objektiv (F 1.0) bietet, ist die Deluxe-Version mit einem 9-45mm Canon Zoom-Objektiv (F 1.4-32) ausgestattet. Das 100 US-Dollar teurere Gerät basiert im Gegensatz zu der „kleineren“ Version auf der Canon 514 XL.

 

Auf Super 8-Anfänger dürften die auffallenden Rhonda-Kameras sehr anziehend wirken und bieten aus technischer Sicht einen guten, wenn auch nicht billigen, Einstieg in die Welt des Schmalfilms. Für ambitioniertere Filmprojekte sollte aber auf Super 8-Kameras mit 24fps zurückgegriffen werden.

 

Vertrieben wird die Rhonda CAM seit 2012 über die Seite von Pro8mm sowie Online-Händlern wie amazon.com.

 

Fotos: via Pro8mm und Photojojo