Lesezeichen: ME-MO Magazine

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#204

 

Im letzten November stellten wir euch das deutsche Onlinemagazin Emerge vor, das sehr erfolgreich junge Fotojournalisten fördert und diesen eine Veröffentlichungsplattform bietet. Zuletzt konnte das Team dahinter über Startnext Geld für die erste Print-Ausgabe sammeln.

 

Ein Pendant, wenn der Vergleich zugegebenermaßen auch oberflächlich ist, ist das aus Italien bzw. Spanien kommende ME-MO Magazine. Dessen Schwerpunkt ist ebenfalls das Visual Storytelling, wobei die Möglichkeiten des Digitalen voll ausgeschöpft werden und gleichzeitig auf Print-Erzeugnisse verzichtet wird.

 

Die kreativen Köpfe, die Me-Mo (Abk. für „Memory in Motion“) erdacht haben, sind die Fotografen und Fotojournalisten Manu Brabo, Fabio Bucciarelli, José Colón, Diego Ibarra Sánchez und Guillem Valle.

Um die Finanzierung zu stemmen, hatten diese Mitte 2014 eine Crowdfunding-Kampagne über Indiegogo gestartet und so 22 Tsd. Euro eingenommen. Nun ist die erste Ausgabe, des vierteljährlich erscheinenden Me-Mo Magazines, zu haben. „Miedo“, das spanische Wort für Angst, widmet sich dem Thema aus verschiedenen Perspektiven. „The fear of war, the lack of freedom or education, the fear of not making it or not being accepted. From Libya, Pakistan, Ukraine or Spain, this issue approaches different aspects of fear through the lenses of the founders of the magazine.“

Wer dieses, wie auch die kommenden Ausgaben, lesen möchte, muss allerdings ein iPad zur Hand haben, denn nur dieses wird bislang von der Me-Mo App unterstützt. Eine Browser-Alternative ist nicht vorhanden.

 

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Das Abo kostet im Jahr 25 Euro – hierfür bekommt man tiefgehende, unabhängige Fotoreportagen, die die Möglichkeiten des digitalen Mediums – mit Videos, Animationen und Infografiken etc. – bestmöglich ausnutzen.

Fotos: via memo-mag.com