Gadget der Woche: Beastgrip Pro – Das Tool für Smartphone-Regisseure

Gadget der Woche: Beastgrip Pro – Das Tool für Smartphone-Regisseure

Manch einer, der das Smartphone als Kameraersatz betrachtet, dürfte den heutigen Tag mit Spannung erwartet haben. Denn heute startet auf Kickstarter die Kampagne des Beastgrip Pro, einer Halterung, die jedes Smartphone in eine Filmkamera verwandelt.

 

Ein Rückblick

Das Vorgängermodell Beastgrip wurde im November 2013 über dieselbe Plattform finanziert; statt den erhofften 25.000 kamen hierbei knapp 40.000 US-Dollar zusammen.

Einen sehr werbewirksamen Auftritt hatte die Smartphone-Halterung einige Monate später bei den Aufnahmen eines Werbefilms für den Bentley Mulsanne. Im „Making of“ des Videos, das schnell viral wurde, konnte man sehen, dass die Videoproduktionsfirma Reza & Co das – damals brandneue – iPhone 5s zusammen mit dem Beastgrip nutzte.

 

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Nicht so viel anders, aber besser

Vergleicht man das erste Beastgrip mit dem Nachfolgemodell Beastgrip Pro, fallen zuerst die Gemeinsamkeiten auf. Nur dass dieses Mal keine unterschiedlichen Farbvariationen angeboten werden und stattdessen auf schlichtes Schwarz gesetzt wird. Auch wirkt das neue Modell ein bisschen schlanker und nicht ganz so klobig. Das mag in erster Linie an dem neuen, ergonomisch geformten Haltegriff liegen, der bei Bedarf auch abgenommen werden kann. Die Gitterstruktur – die laut den Herstellern nichts an der Stabilität ändert – lässt eine Gewichtsreduktion vermuten, tatsächlich ist das Beastgrip Pro mit 270g minimal schwerer geworden.

Gut so, denn immerhin sollen große Smartphones wie das Nokia 1020 oder das iPhone 6 Plus einen sicheren Halt darin finden können.

 

Wie sein Vorgänger, spielt das Beastgrip Pro sein Vorzüge in Kombination mit anderem Filmzubehör, wie Leuchte, Mikrofon und Stativ aus. Ganze vier ¼-Zoll-Gewinde bietet das Beastgrip hierfür an zuzüglich Zubehörschuh.

Das wichtigste Verkaufsargument dürfte aber die hohe Kompatibilität zu diversen Objektiven sein. Selbst das Anbringen eines SLR-Objektivs ist über das praktische Schienensystem nicht mehr ganz unmöglich.

 

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50.000 US-Dollar werden benötigt

Trotz des großen Erfolgs des ersten Beastgrip-Modells, hängt die Herstellung des Neuen nun davon ab, ob genügend Fans das Projekt über Kickstarter unterstützen. Und da in der Zwischenzeit viele andere Produzenten den Markt der Smartphone-Videografie entdeckt haben, ist ein Erfolg noch nicht gewiss.

 

Mit einem Preis von 60 (Early-Bird) bzw. 70 US-Dollar ist das Beastgrip Pro vergleichsweise günstig. Da der Versand weltweit erfolgt, können auch deutsche Fans getrost zugreifen.