Gadget der Woche: Subjektiv statt Objektiv

Gadget der Woche: Subjektiv statt Objektiv

Keine Sorge. Wer denkt, eine Lektion in deutscher Sprache oder einen philosophischen Diskurs vorgelegt zu bekommen, sei sicher: Hier geht es nach wie vor um Fotografie. Nur eben um eine, subjektiv betrachtet, schönere Form.

 

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Das Subjektiv

Der Grund für die müßigen Wortspielereien ist das von Monochrom angebotene Subjektiv. Dabei handelt es sich zwar doch irgendwie um ein Objektiv, aber das vergessen wir für die nächsten Zeilen einfach einmal.

Einigen dürfte der Name Monochrom bekannt vorkommen, denn die Firma aus Kassel ist für ihr hochwertiges Fotozubehör, insbesondere für Print, bekannt.

Einen ganz anderen Weg beschritten die Kasseler als sie zusammen mit der deutschen Firma Novoflex die Subjektive auf den Markt brachte. Diese werden mit vier Optikmodulen geliefert, die man per Handarbeit selbst auswechseln kann.

Stichwort Handarbeit: Auch wenn das gewünschte Modul bereits im Subjektiv drin ist, kommt man als Nutzer nicht daran vorbei, weitere Handgriffe zu machen. Lochblende, Zonenplatte, Acryllinse und Meniskusplatte – diese vier Module, sprich Aufnahmemodi, sind nicht für schnelle Schnappschüsse gedacht. (Außer man besteht auf den Effekt.) Bei manchen Kameramodellen wird man um eine externe Belichtungsmessung nicht vorbei kommen. Die Brennweite liegt bei 65mm.

 

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Das Subjektiv Pancake

Platt wie ein Pfannkuchen ist der kleine Bruder (oder Schwester?) des Subjektivs. Das wirkt sich auch auf den Preis aus. Während das Subjektiv für 198 Euro verkauft wird, kostet das Pancake „nur“ noch 79,90 bzw. 63,20 Euro. Dafür fehlt diesem aber auch die Möglichkeit des Fokussierens und es kommt ohne Linse aus.

Wie auch beim größere Modell werden vier Module mitgeliefert. In diesen Fall Lochblende, Zonenplatte, Lochblendensieb und Photonensieb.

 

Klar, dass das Subjektiv kein Produkt für Jedermann und -Frau ist. Es ist vor allem für kreative Köpfe, die ansehnliche Fotoeffekte noch per „Handarbeit“ herstellen wollen statt sich einer Software zu bedienen.

Neu ist das Subjektiv zwar nicht, aber gerade weil es fast noch ein Geheimtipp ist, sollte es wieder einmal erwähnt werden.

Mit welchen Kameras die verschiedenen Subjektive kompatibel sind und mehr Infos, finden sich auch auf subjektiv.de.

 


Fotos: via Monochrom – Das Beitragsbild zeigt das Systemkamera-Subjektiv.