Buchtipp: Rasende Reporter – Eine Kulturgeschichte des Fotojournalismus

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Wer sich für Fotogeschichte interessiert, wird eher früher als später auf den Namen Anton Holzer stoßen. Denn der Historiker aus Österreich kennt sich, wie kaum ein anderer, mit dem Thema aus und ist Herausgeber der Zeitschrift Fotogeschichte.

Zusätzlich dazu forscht und lehrt Holzer an verschiedenen Universitäten und hat sich als sachkundiger Autor für diverse Printerzeugnisse einen Namen machen können. Und schließlich schreibt er auch selbst Bücher, die sich der Geschichte der Fotografie annehmen.

 

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Die Entstehungsgeschichte der modernen Pressefotografie

Holzers aktuelles Werk Rasende Reporter – Eine Kulturgeschichte des Fotojournalismus ist 2014 im Primus Verlag erschienen. Auf beinahe 500 Seiten und Abbildungen, wird der Beginn des modernen Fotojournalismus dokumentiert. Dass dessen Wurzeln schon in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts zu finden sind, dürfte Kritikern der, als sensationsgierig verunglimpften, Pressefotografen unserer Zeit zu denken geben.

Wie sich der berufliche Alltag der Zeitungsfotografen nach und nach an die Anforderungen des sich transformierenden Medienbetriebs anpasste, zeigt der Autor in dieser bildreichen Zeitreise.

 

Forschung zum österreichischen Fotojournalismus

Entstanden ist das Buch mit Hilfe des Fonds zur Förderung wissenschaftlicher Forschung (FWF), die Anton Holzers Forschungsprojekt zur „Geschichte der Pressefotografie 1890-1983“ von Mai 2008 bis Juni 2012 unterstützte. Schwerpunkt dieser Forschung war die österreichische Pressefotografie.

 

Foto: Primus Verlag