Gadget der Woche: Lily Camera – Die niedlichste Fotodrohne der Welt

Gadget der Woche: Lily Camera – Die niedlichste Fotodrohne der Welt

Um eins klar zu stellen: Lily ist zwar wirklich niedlich, aber ihr Äußeres sollte nicht darüber hinweg täuschen, dass sie auch einiges auf dem Kasten hat. Oder besser gesagt: In ihrem Gehäuse.

Als erste „autonomous, thow-and-shoot camera in the world” macht sie es ihren zukünftigen Nutzern nämlich sehr leicht. Sie fliegt selbstständig.

 

Lily-&-Tracking-Device-klein

 

Erster Schritt: Trennungsangst überwinden

Wie eine gute Vogelmutter, die ihr Junges aus dem Nest schmeißen muss, so muss auch ein Lily-Besitzer zuerst Loslassen lernen. Denn nur wenn man die niedliche Drohne in die Höhe wirft, beginnt sie zu fliegen. Das zugehörige Werbevideo inszeniert diesen Vorgang so spektakulär, dass man als Zuschauer jeden Moment erwartet, Lily am Boden zerschellen oder auf Nimmerwiedersehen verschwinden zu sehen. Und dann wäre da noch jene Szene, in der die Drohne mal eben in einen Fluss geworfen wird. Die Nachricht ist klar: Lily ist wasserdicht – dank IP67-Zertifizierung.

 

Tracking-Device-2k

 

Damit Lily ihrem Besitzer auch folgt, trägt dieser ein Trackingdevice bei sich, das mit einem wasserdichten Armband geliefert wird. Über GPS wird eine Verbindung zwischen beiden hergestellt. Dank dieser kleinen „Fernbedienung“ und der Lily-App, lässt sich die Kamera bequem steuern und Fotos schießen ist ebenfalls möglich.

Die technischen Details sehen wie folgt aus:

  • Video-Auflösung: 1080p 60fps / 720p 120fps
  • Foto-Auflösung: 12MP
  • Speicher: 4GB intern, erweiterbar via Micro SD
  • Drahtlosverbindung: Wi-Fi, Bluetooth 4.0

 

Lily bringt 1,3kg auf die Waage und misst 26,1 x 8,18cm. Bei aufgeladenem Akku (Ladedauer = 2 Stunden) kann sie 20 Minuten fliegen.

Wer Interesse hat, sollte nicht zu lange überlegen, denn für die ersten Käufer gibt es die Kameradrohne noch für 499 US-Dollar. Der reguläre Anschaffungspreis liegt bei 999 US-Dollar.

Auslieferung erfolgt dann aber erst Anfang nächsten Jahres.

 

 

 

Fotos: Lily