Blätterbare Webalben mit Flip PDF Professional erstellen

Blätterbare Webalben mit Flip PDF Professional erstellen

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#242

 

Was hat eine Software zur Erstellung von blätterbaren PDFs (“EPaper”) mit Fotografie zu tun? Dieselbe Frage stellte sich mir auch, als Flipbuilder uns bei SellNews darum bat Flip PDF Professional zu testen.
Ein Anwendungsgebiet kam mir dann doch in den Sinn: Vielleicht ließen sich damit interaktive Fotoalben erstellen? Und wo läge dann der Vorteil gegenüber Fotosharing-Portalen oder Blogging-Plattformen?

 

Am Anfang steht die PDF
Es gibt in der Tat einen erwähnenswerten Vorteil: Für die Erstellung eines interaktiven Fotoalbums mit Flip PDF Pro muss man nicht online sein. Außer natürlich für den Download der knapp 100MB großen Installationsdatei, deren Einrichtung auf dem PC schnell über die Bühne geht.
Der Rest lässt sich – mit Ausnahmen, die noch Erwähnung finden – gut im Offline-Modus erledigen.

Allerdings wird nun eine PDF benötigt. Warum? Weil das Programm von Flipbuilder die Nachbearbeitung bereits vorhandener PDF-Dateien im Sinn hat. Wer bei null anfangen will, muss sich mit folgendem Trick behelfen: Eine leere PDF-Seite erstellen und diese dann mit Flip PDF Pro öffnen. Zusätzliche Seiten lassen sich dann im Bearbeitungsmodus einfügen.

Es spricht aber auch einiges dafür, das geplante Webalbum anderweitig vorzubereiten. Zum einen, weil man jenes Programm für die Gestaltung nutzen kann, das einem vertraut ist. Ob nun Word oder InDesign – solange sich das fertige Projekt als PDF speichern lässt, dürfte es bei der Konvertierung für Flip PDF Pro keine Probleme geben.
Zum anderen, handelt es sich um kein ausgewachsenes Gestaltungsprogramm. So stürzte die Software im Test mehrfach ab, bei dem Versuch, eine weitere leere Seite in eine PDF einzufügen.

 

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Bearbeitungsoptionen
Am besten gelungen ist das Bearbeitungsfenster. Die Schaltflächen sind selbsterklärend und die Bearbeitung – vorausgesetzt man kennt sich minimal mit Publishing-Tools aus – einigermaßen einfach. Probleme kommen, Softwareübergreifend, wegen mangelhafter Übersetzung auf. Wer es kann, sollte die Englische-Sprachversion nutzen. Ansonsten muss man hie und da überlegen was z.B. „Ausgang“ bedeutet, in diesem Fall „Schließen“, oder wozu ein „Zirkular“ (=Newsletter) gut ist.

Die Einbindung von Videodateien via YouTube und Vimeo (hier ist eine Internetverbindung nötig) ist ein ebenso tolles Feature wie das Setzen eines Hotspots. Wer diese nicht kennt: In Online-Katalogen werden diese gerne eingesetzt, um den Leser – durch Klicken hierauf – weiterführende Informationen zu bieten.

 

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Zum ersten Ergebnis
Erste, ansehnlich Ergebnisse lassen sich recht schnell erstellen. Für meinen Test habe ich eine simple 5-seitige PDF genommen, in die ich nur noch ein SellNews-Video via YouTube eingebaut habe.
Zum Schluss musste ich nur noch eine Vorlage für das Erscheinungsbild wählen. Die gegebene Auswahl ist ausreichend um für jeden Anlass den passenden Look zu finden.

 

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Präsentieren
Hier wird es dann wieder etwas kompliziert, denn wer kein Konto bei Flipbuilder eröffnen will, muss sich um das Hosten der Datei selbst kümmern. Dafür werden verschiedene Möglichkeiten, von FTP-Upload bei eigener Webseite, Cloud-Speicherung über Dropbox oder als Worpress-Plugin, beschrieben. Auch hier sind Vorkenntnisse das beste Mittel gegen Verzweiflung.

 

Fazit
Flip PDF Professional von Flipbuilder ist kein Tool für Anfänger, die aber ohnehin kaum den Preis von 299 US-Dollar zahlen würden. Jene, die ein bisschen Ahnung von der Materie haben, werden das unkomplizierte Bearbeiten von fertigen PDFs mögen.
Allerdings sollte nicht vergessen werden, dass die fertigen EPapers im Flash-Format daherkommen. In einer neuerdings Flash-feindlichen Welt sehr unpraktisch.

 

Hier ein kleines SellNews-Epaper:

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