Gadget der Woche: Pandora – Die eierlegende Wollmilchsau für DSLR-Filmer

Gadget der Woche: Pandora – Die eierlegende Wollmilchsau für DSLR-Filmer

Nicht selten, fallen unsere Gadgets der Woche gleichzeitig in die Kategorie „Unnützes Zeug“. Das trifft aber nicht auf Pandora zu, denn dieses Wunderwerk gehört zu den praktischsten Gegenständen, die man als mobiler Reporter besitzen kann.

 

Altmodisch außen, modern innen

Auf den ersten Blick wird erst einmal Skepsis breit, denn das 70er Jahre Design wirkt zu klobig für das mobile Einsatzgebiet. Der Eindruck täuscht, denn mit unter 1KG ist Pandora nicht schwerer als ein Schulterstativ bei gleichzeitig mehr Funktionsumfang. Eine DSLR-Kompatibilitätsliste ist hier zu finden.

Und die Liste ist so lang, dass ich an dieser Stelle darauf verzichte alles aufzuzählen. Stattdessen nenne ich nur ein paar Dinge, auf die man nach dem Kauf des Pandora verzichten kann:

  • ein Schulterstativ
  • zusätzliche Akkus (dank eigenem 14.00mAh Akkupack und Solar Panel)
  • Audiobox (Vorverstärker, Mikrofon-Eingang, Drehregler sind nur ein Teil des Angebots)
  • LED-Leuchte (ebenfalls dabei)

 

Ein Großteil der Spezifikation lässt sich an folgender Grafik ablesen:

pandora1

 

Der Ton macht die Musik

Wie zu sehen, liegt Pandoras Hauptstärke in der Audioaufnahme. Ein guter Ansatz, in Angesicht der Tatsache dass die Kamerahersteller in diesem Bereich nur wenig Innovationen anzubieten haben.

Wer hierauf weniger Wert liegt, der wird sich wohl eher zweimal überlegen, die 799 US-Dollar (plus Versand, Zoll und Mehrwertsteuer) zu investieren. Zeit zum Überlegen bleibt noch genügend, denn erst 2016 sollen die ersten Exemplare versendet werden.

 

Mehr unter dslroptimizer.com

 


Fotos: Pandora via Indiegogo