#Juli2015: Das bewegte die Fotocommunity

#Juli2015: Das bewegte die Fotocommunity

#260

 

Panoramafreiheit

Auf Platz 1 der meistdiskutierten Themen gehört wohl die Diskussion über die geplanten Änderungen der Urheberrechtsrichtlinien in der EU. Im besonderen die Debatte über die Einführung einer EU-weiten Panoramafreiheit lies die Alarmglocken bei so manchen klingeln. Schon wurde, vor allem in den amerikanischen Medien, von einem Fotoverbot im öffentlichen Raum, in etwa vor Kunstwerken, gesprochen. Doch darum ging es den Befürworten gar nicht so sehr. Vielmehr sollte das Urheberrecht von Künstlern besser geschützt werden, deren Werke im öffentlichen Raum stehen und somit, theoretisch, von Jedermann kommerziell verwertet werden können.

Mehr dazu hier >

 

Google Fotos sieht Gorillas

Die neue Fotos-App von Google schlug ein wie eine Bombe. Im positiven Sinne. Keiner, wir auch nicht, ließ es sich nehmen über den neuen Dienst zu berichten. Vor allem die automatische Gesichtserkennung bekam Beifall. Nur kurze Zeit später bekam die Euphorie einen kleinen Dämpfer. Die Fotos von einem schwarzen Pärchen wurde von Googles App mit “Gorillas” verschlagwortet, was natürlich für einen kleinen Aufruhr sorgte.

Mehr dazu hier >

 

Die Welt ist endlich bunt – was nicht allen gefällt

Wer sich immer noch fragt, warum viele Profilbilder im Netz auf einmal wie ein Regenbogen strahlen, hier die Antwort: Das oberste Gerichtshof der USA hat gleichgeschlechtliche Ehen als rechtmäßig anerkannt. Nicht jedem hat dieses Urteil gefallen, was der Fotograf Clinton Brentwood Lee zu spüren bekam. Ein Paar, das ihn als Hochzeitsfotograf angeheuert hatte, zog seinen Auftrag zurück, weil dieser sich positiv über das Urteil geäußert hatte. Der Fotograf lies konterte und spendete die Anzahlung an eine Organisation, die sich für die Rechte von Homosexuellen einsetzt.

Mehr hierzu >

 

Keine Selfie-Sticks im Weißen Haus und Disneyland

Die gute Nachricht vorab: Nach 40 Jahren wurde ein Fotoverbot im Weißen Haus aufgehoben. Ein Grund mehr, den amerikanischen Präsidentensitz bald (wieder) zu besuchen. Allerdings sollte man nicht zu viel Equipment mitnehmen, vor allem kein Selfie-Stick. Diese sind nach wie vor ein No-Go.

Wie übrigens auch in Disneyland. Dort sind Selfie-Sticks, aus Gründen der Sicherheit, nicht mehr gern gesehen. Wer dennoch ein Foto von sich schießen will, kann ja auch Mickey oder Donald fragen.

Mehr hier >