Wie Fujifilm die digitale Krise meisterte

Wie Fujifilm die digitale Krise meisterte

#265

 

„The transformation was coming, and it would be profound. It would disrupt our industry in the way that word processing disrupted typewriting, music CDs displaced records, and email dispatched the handwritten letter. […]

The transformation was digital photography, and we were Fujifilm.”

So beginnt die Einleitung des Abschnittes, das Shigetaka Komori „Part 1: The Core Business Vanishes“ benannt hat und der im, gerade erschienenen, Buch „Innovating out of Crisis“ zu finden ist.

 

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Foto: Business Wire

Shigetaka Komori ist Chairman und CEO von Fujifilm und musste miterleben, wie seine Firma, als Folge der Digitalisierung, zur völligen Bedeutungslosigkeit verurteilt schien. Das, nachdem man es nach Jahren des Konkurrenzkampfes geschafft hatte, den Rivalen Kodak zu überholen.

Shigetaka Komori begann seine Karriere bei Fujifilm zu Beginn der 60er Jahre, als – wie er schreibt – die Umsätze von Kodak um das Zehnfache höher als jene von Fujifilm waren. Vierzig Jahre später, Komori war nun Präsident von Fujifilm, stieg man selbst zum Marktführer auf. Die Freude währte nicht lange, denn nach dem Höhepunkt des fotografischen Films im Jahre 2000 folgte der Abwärtstrend.

Warum aber vor allem wie Fujifilm noch heute erfolgreich auf dem Markt agiert, beschreibt Komori ausführlich in seinem Erstlingswerk. Und während die erste Buchhälfte die Zeit des Umbruchs Revue passieren lässt, kann man die zweite Hälfte als Anleitung dafür betrachten, wie man mit Krisen umgeht.

 

Innovating Out of Crisis: How Fujifilm Survived (and Thrived) As Its Core Business Was Vanishing ist bislang nur auf Englisch erschienen und kostet 10,82 (Kindle) / 23,32 (Gebundene Ausgabe)