Gadget der Woche: Instamic – Der kleine Rekorder für mobile Tonaufnahmen

Gadget der Woche: Instamic – Der kleine Rekorder für mobile Tonaufnahmen

Nein, Instamic ist keine neue Fotosharing-Plattform, und trotz des selbstgewählten GoPro-Vergleichs kein neues Video-Gadget. „What the GoPro did for cameras, Instamic is doing for microphones“ lautet der mutige Werbespruch des Herstellers aus Kalifornien. Und mit dem mobilen Rekorder im Miniaturformat soll nun also die Welt erobert werden. Doch kann ein mobiler Rekorder wie GoPro die Massen anziehen?

Audiorekorder sind, im Gegensatz zu Videoaufnahmegeräten, nach wie vor nur für bestimmte Zielgruppen interessant. Da wären Berufstätige, die das Diktafon als Gedankenstütze nutzen. Reporter, die hiermit Interviews aufzeichnen. Und vor allem Musiker, die sogar ihre Songs damit aufnehmen.

Für alle anderen wirken herkömmliche Diktiergeräte, deren Aussehen sich in den letzten Jahren kaum verändert hat, wie ein Relikt aus der Vergangenheit, während Aufnahmegeräte von Herstellern wie Zoom dann doch zu sehr nach Profiequipment schreit.

Das Instamic ist daher die Alternative für diejenigen, die zwar gute Audioaufnahmen wollen, und gleichzeitig nicht auf modernes und schlichtes Design verzichten möchten.

 

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Zwei Varianten im Gepäck

Angeboten werden zwei Varianten des Instamic, die sich nicht nur äußerlich unterscheiden. Das weiße Instamic Go ist mit einem Preis von $149 ganze vierzig Dollar günstiger als die Pro-Version, bietet dafür aber auch nur Spritzwasserschutz und (Dual) Mono-Audio. Das schwarze Instamic Pro ist hingegen bis 5ft (1,5m) wasserdicht und kann auch Stereo-Aufnahmen erstellen. Beide Geräte zeichnen im Wav-Format mit 48khz und 24bit auf.

Der interne Speicherplatz von 2GB reicht für eine vierstündige Aufnahmezeit bzw. zwei Stunden bei Stereoaufnahmen. Dergleichen reicht auch der Akku für gerade einmal vier Stunden, außer das Instamic ist mit dem Smartphone per Bluetooth (4.0) verbunden. Hierdurch verkürzt sich die Laufzeit auf 3,5 Stunden.

 

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Bedienung via Smartphone

Beide Aufnahmegeräte lassen sich per App mit dem Android- oder iOS-Smartphone verbinden. Ein klarer Vorteil gegenüber herkömmlichen Aufnahmegeräten.

Ansonsten ist das Instamic vor allem aufgrund seiner geringen Größe interessant – in Zusammenhang mit der Fernbedienung ist es praktisch für verdeckte Aufnahmen prädestiniert.

Übertragen werden die Audio-Daten übrigens nicht via Bluetooth, sondern, klassisch, über USB 2.0.

 

Fazit

Das Instamic dürfte in erster Linie für mobile Reporter interessant sein, da es handlich ist und nicht zu sehr auffällt. Wer es gerne etwas professioneller will, dürfte mit einem Gerät wie in etwa dem fast gleichpreisigen Zoom H2n mehr Freude haben.

Bekommen könnt ihr das Instamic nach wie vor nur über Indiegogo. Die Kampagne endet in 3 Tagen.

 

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