Gadget der Woche: iBackPack – Der Rucksack mit eigenem WiFi, GPS, USB-Hub, Lautsprecher und   12.000 mAh

Gadget der Woche: iBackPack – Der Rucksack mit eigenem WiFi, GPS, USB-Hub, Lautsprecher und 12.000 mAh

Wer heutzutage aus dem Haus geht, macht das selten noch ohne Smartphone. Und weil die mobilen Helfer aufgrund höherer Leistung auch immer mehr Energie benötigen, gehört eine mobile Powerbank inzwischen fast standardmäßig dazu.

Galt man in der Vergangenheit noch als Geek, wenn man eine Tasche voll mit Technik mit sich herumschleppte, ist es inzwischen vollkommen normal Dinge wie Laptop oder Lautsprecher ständig bei sich zu haben. Die Firma iBackPack, Inc. aus Texas hat sich dies vermutlich auch gedacht und den gleichnamigen Rucksack entwickelt, der – technisch gesehen – keine Wünsche offen lässt.

 

iBackPack Front

 

Das unscheinbare Powermonster

Rein äußerlich sieht man dem iBackPack auf den ersten Blick nicht an, dass er vollgepackt mit Technik ist. Wendet man den Blick allerdings auf die rechte Seite, springen einem die vier USB-Anschlüsse im unteren Teil ins Auge. Richtet man dann die Augen ein paar Zentimeter nach oben, wird vielleicht auch der integrierte Bleutooth-Lautsprecher ersichtlich. Alle anderen Komponenten entdeckt man erst, wenn man in den Rucksack hineinblickt.

Wer statt der $149 Basis-Version das $199 Professional iBackPack kauft, stößt als erstes auf den mobilen Router, der als Hotspot genutzt werden kann, um bis zu sechs Freunden Wifi zu bieten. Für Nutzer aus den USA hat iBackPack einen Rabatt für mobile Datenpakete ausgehandelt – in anderen Ländern, wie Deutschland, werden Besitzer der iBackPacks sich wohl selbst um eine Sim-Karte kümmern müssen.

 

iBackPack side

 

Weiter unten versteckt, befinden sich GPS und die Powerbank.

Für die Nutzung des GPS lassen sich verschiedenen Szenarien erdenken. Zum einen, ist es ein sinnvoller Diebstahlschutz bzw. Verlustschutz, da man mit Hilfe der iBackPack-App so den Rucksack wiederfinden kann. Und wer kleine Kinder hat, kann dieses Nutzen, um zu kontrollieren, wo sich das Kind gerade befindet.

Das Herz des iBackPack ist schließlich die Powerbank, die – je nach Modell – entweder 12.000 mAh oder 16.000 mAh (jeweils auf zwei Akkus verteilt) liefert. Theoretisch also genügend Energie, um ein Auto zum Laufen zu bringen. Kein Wunder also, dass der iBackPack mit knapp 2 Kilogramm bereits ein ordentliches Eigengewicht mit sich bringt.

 

Geschützt wird der Inhalt des iBackPack durch wasserdichtes Obermaterial sowie durch eine verstärkte Bodenplatte. Tatsächlich denkt die texanische Firma darüber nach, den Rucksack in Zukunft durch eine kugelsichere Platte zu erweitern.

Laut iBackPack, Inc. soll der Rucksack in großen Teilen in den USA hergestellt werden.

 

mockupibackpack

 

Fazit

Mit dem iBackPack ist man gut gerüstet für den technisierten Alltag. Besonders für Kunden aus den USA gibt es mit speziellen mobilen Tarifen und dem eigenen Discount Club interessante Gründe, den Rucksack zu kaufen.

Wer nicht darauf warten kann, bis iBackPack seine ersten Rucksäcke ausliefert, kann sich ja seine eigene mobile Powerstation zusammenbasteln. Gebraucht werden hierfür ein guter, stabiler Rucksack, ein Bluetooth-Lautsprecher, ein USB-Hub, eine Powerbank, ein GPS-Gerät und ein mobiler Router. Sehr viel günstiger ist dies allerdings auch nicht.

Mehr Infos auf ibackpack.co