Gadget der Woche: DJI Osmo – Die Steadycam mit Kamera

Gadget der Woche: DJI Osmo – Die Steadycam mit Kamera

Bedenkt man, dass kleine Kameras aufgrund ihres geringen Gewichts viel eher unschöne „Wackler“ in Videos erzeugen, ist es geradezu abstrus, dass ausgerechnet diese – in Form von Actioncam, Smartphonecam et cetera – primär in bewegungsreichen Aufnahmesituationen genutzt werden.

 

Wem dieser „Look“ nichts ausmacht, oder eben diesen als Mittel der Authentizität betrachtet, kann die schlimmsten Verwacklungen, im Nachhinein, immer noch per Software korrigieren. Wem dies allerdings nicht genügt, dem bleibt früher oder später nur der Kauf eines Schwebestativs.

 

Die Kamera, die sich Viele gewünscht haben dürften

Viel besser ist allerdings die Option, die der bekannte Drohnen-Hersteller DJI nun anbietet. Denn mit der Osmo, wurde kürzlich eine „Kamera“ vorgestellt, die das Bedürfnis vieler Filmemacher befriedigen dürfte: Eine Kamera mit Schwebestativ – oder eben ein Schwebestativ mit Kamera.

 

Nein, kein Selfie-Stick!

Wer einen ersten Blick auf die Osmo wirft, könnte sie als einfaches Schwebestativ abtun. Ein englischsprachiges Magazin betitelte sie sogar als „Selfie Stick“! Ein Unding, die dem Produkt nicht gerecht wird, handelt es sich doch um eine vollwertige Kamera, die vielen Smartphones überlegen ist. Nicht nur in der Handhabung, sondern auch technisch.

 

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Die Kamera

Als Sensor der kleinsten Osmo-Kamera kommt ein Sony Exmor R CMOS zum Einsatz, mit 12 Megapixeln. Da vor allem die Videoeigenschaften interessant sein dürften, wäre hier zu erwähnen, dass 4K (4096×2160) Aufnahmen möglich sind, genauso wie Slow-Motion (120fps).

Wer eine bessere Kamera sucht, kann statt der regulären Zenmuse X3 (1/2.3) auch eine Zenmuse X5/R (4/3) nutzen.

 

Die Bedienung

Nicht die Kamera, sondern die durchdachten Bedienungselemente machen das Produkt so interessant. Der ergonomische Griff mit den darüber platzierten Knöpfen, wird zu Recht als Joystick bezeichnet – denn genauso einfach, einhändig funktioniert die Bedienung.

 

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Und weil das Osmo über kein eigenes Display verfügt, kann das Smartphone über eine spezielle Haltevorrichtung angebracht und per App (das Osmo verfügt über Wifi) verbunden werden.

 

Fazit

Wer nach wie vor Schwierigkeiten hat, sich unter dem Osmo etwas Konkretes vorzustellen, der sollte sich unbedingt die Produktvideos ansehen. Aufgrund fehlender Vergleichsprodukte, ist es in der Tat schwer, die passende Beschreibung zu finden. (Nein, es ist kein Selfie-Stick!)

Bereits jetzt lässt sich das DJI Osmo, auch in Deutschland, für 749 Euro vorbestellen.