The New York Times versucht sich an User-generated content

#182   Das – kleiner als erwartet ausgefallene – Schneechaos in New York brachte die Traditionszeitung „The New York Times“ (NYT) auf die Idee, Leserfotos für die Printausgabe zu sammeln. Über den Instagram-Hashtag #nytsnow sowie über die eigene Webseite konnten Nutzer ihre Schneefotos hochladen.   Richtig oder falsch? Neun Fotos schafften es zur Überraschung der jeweiligen Fotografen auf die erste Seite des Blattes, was bei diesen zu Stolz, bei Fachleuten für Unmut sorgte. So kritisierte Katie Hawkins-Gaar auf Poynter, die Art und Weise wie die NYT mit User-generated content umgegangen sei. Denn die Fotografen wurden erst nach der Veröffentlichung kontaktiert...

„Irgendwas mit Medien“ – Journalismus für Anfänger

#80 Angehende Journalisten aufgepasst: Die BBC College of Journalism Webseite stellt für zwölf Monate ihre Inhalte kostenlos zur Verfügung.   Ein kurzer Rückblick in die allerjüngste Geschichte des Journalismus Britische Medien hatten es in den letzten Jahren nicht leicht, warfen diverse Skandale doch riesige Schatten auf die sowieso eher für Boulevardthemen bekannte Presse. Während zurzeit noch die Affäre Jimmy Savile aufgearbeitet werden muss, ist der News-International-Skandal längst Teil der unrühmlichen britischen Medienhistorie. Dabei leisten die öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt BBC und die britische The Guardian vorbildliche Arbeit, wenn es um die Förderung von investigativem Journalismus geht. Als erste große Tageszeitung in Europa...